Die seit 2003 bestehenden Datenbanken der Deutschen Sportjugend (dsj) www.jugendprojekte-im-sport.de und www.soziale-projekte-im-jugendsport.de sind kürzlich mit der Möglichkeit zur Formatierung der Projektbeschreibungen aktualisiert worden. Darüber hinaus besteht nun auch die Möglichkeit, bereits eingetragene Projekte bearbeiten zu können.
Ziel der dsj-Datenbanken ist es, vorbildliche Projekte in der Jugendarbeit bundesweit zu veröffentlichen und diese Interessierten zugänglich zu machen, um dadurch wiederum den Austausch zu fördern und die Informationen und Erfahrungen auch als Impulse für die eigene Arbeit nutzen zu können.
In den Datenbanken kann gezielt, z.B. nach Themenbereich und/oder Zielgruppe unter den bestehenden Projekten gesucht, und gerne auch ein neues Projekt eingetragen werden.
Unter anderem sind in den Datenbanken auch die 8 Modellprojekte des dsj-Projektes JETST!- Junges Engagement im Sport vertreten, die Ihre Schwerpunktarbeit auf die Förderung des Engagements junger Menschen in besonderen Lebenslagen legen und für zwei Jahre mit Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jungend unterstützt und wissenschaftlich begleitet werden.
Nähere Informationen unter:
www.jugendprojekte-im-sport.de I www.soziale-projekte-im-jugendsprot.de
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25/08 2010:Auf der neuen Website dreht sich alles rund um das bürgerschaftliche Engagement. Hier sind zahlreiche Projekte, aktuelle Nachrichten, Fachinformationen und Veranstaltungen hinterlegt. Die Plattform bietet gleichzeitig die Gelegenheit, andere engagierte Menschen, Organisationen und Unternehmen mit ähnlichen Interessen anzutreffen und sich untereinander auszutauschen, sowie in moderierten Themenräumen mitzudiskutieren.
Auf www.engagiert-in-deutschland.de können Projekte vorgestellt, Texte und Bilder zur Veranschaulichung der eigenen Arbeit eingestellt und auch andere Projekten aktiv mitgestaltet werden. Es besteht auch die Möglichkeit, Themenräume einzurichten und hierzu andere Engagierte einzuladen.
So entsteht gemeinsam mit engagierten Menschen, gemeinnützigen Organisationen, Unternehmen und öffentlichen Institutionen eine „virtuelle Bibliothek“, die das Wissen und die Inhalte von vielen Partnern aus der Welt des bürgerschaftlichen Engagements bereit stellt.
Auch die dsj ist mit dem Projekt JETST! – Junges Engagement im Sport und den einzelnen 8 Modellprojekten in einem eigenen „Themenraum“ bereits vertreten.
Weitere Informationen unter:
www.engagiert-in-deutschland.de
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22/04 2010:![]() | |
JETST!-Team |
JETST! (Junges Engagement im Sport), das durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte Leitprojekt der dsj nimmt Fahrt auf.
Am 14. und 15. April 2010 trafen sich in Frankfurt am Main die Verantwortlichen der acht ausgewählten Projekte zu einem intensiven Erfahrungsaustausch.
Dabei wurde auch ein Überblick über die Zielsetzungen und Aktivitäten der dsj zum Jahresthema 2010 „Soziale Integration“ gegeben und die wichtige Rolle verdeutlicht, die die Aktivitäten und Erkenntnisse aus den Modellprojekten für das diesjährige Themenjahr spielen werden. Darüber hinaus wurde der Ausbau der Datenbank www.jugendprojekte-im-sport.de thematisiert. In dieser Datenbank sind auch die JETST!-Modellprojekte eingetragen, um interessierten Multiplikator/ -innnen in der Jugendarbeit im Sport die Möglichkeit zu bieten, sich intensiv mit diesen Modellprojekten auseinander zu setzen.
Begleitet wurde das 1. Netzwerktreffen durch das Institut für Sozialpädagogik und Sozialarbeit (ISS), welches in Kooperation mit der DOSB Führungsakademie die wissenschaftliche Begleitung des Projektes JETST! und dessen Evaluation übernommen hat. Das ISS informierte nicht nur über den aktuellen Stand der Evaluation, sondern gab auch Impulse zum Projektmanagement sowie zur Präzisierung der von JETST! angesteuerten Zielgruppen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Netzwerktreffens machten zum Schluss deutlich, wie wichtig der Erfahrungsaustausch untereinander ist.
Begleitet wird das Projekt JETST! durch die AG Soziale Talente, die sich mit grundsätzlichen Fragen des Engagements in den Strukturen des Kinder- und Jugendsports befasst. Deren Mitglied Behzad Borhani formulierte anlässlich des 1. Netzwerktreffens die Bereitschaft der AG Mitglieder, in Dialog mit den Verantwortlichen der Modellprojekte zu treten, um sich über die im jeweiligen Bereich gemachten Erfahrungen auszutauschen.
Grit Sonntag, im dsj-Vorstand für das Projekt JETST! verantwortlich, zog eine positive Bilanz des 1. JETST!-Netzwerktreffens und machte den Verantwortlichen der Modellprojekte Mut, sich der herausfordernden Aufgabe zu stellen, junge Menschen aus schwierigen Lebenslagen für ein Engagement im organisierten Kinder- und Jugendsport zu gewinnen.
Das nächste Netzwerktreffen wird im November 2010 mit einem weiteren intensiven Erfahrungsaustausch stattfinden.
Das Projekt JETST! – Junges Engagement im Sport ist Teil der Initiative ZivilEngagement „Miteinander – füreinander“ und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Die Deutsche Sportjugend ist die größte Jugendorganisation in Europa und vertritt die Interessen von 9,5 Millionen Kindern und Jugendlichen in Sportvereinen.
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17/02 2010:
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Auftaktveranstaltung |
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Deutsche Sportjugend (dsj) unterstützen das freiwillige Engagement von benachteiligten jungen Menschen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.Im Rahmen ihres Projektes „JETST! – Junges Engagement im Sport“ hat die dsj den Förderwettbewerb JETST! ausgeschrieben, an dem sich 85 Vereine und Verbände beteiligt haben.
„Mit dem Projekt JETST! möchten wir uns insbesondere für benachteiligte junge Menschen einsetzen und durch deren gezielten Engagementförderung zur Bildungs- und Chancengerechtigkeit beitragen“, erläuterte Ingo Weiss, Vorsitzender der Deutschen Sportjugend und zeigte sich sehr erfreut über die hohe Beteiligung und der damit dokumentierten großen Bereitschaft der Vereine und Verbände, für die Förderung benachteiligter Jugendliche etwas zu tun. „Zusammen mit den Modellprojekten und der wissenschaftlichen Begleitung durch das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. (ISS) in Kooperation mit der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes e.V. möchten wir Handlungsempfehlungen für die Sportpraxis generieren und das Potenzial des Engagements im Jugendsport weiter ausbauen“, so Ingo Weiss in seiner Bewertung des erfolgreichen Projektstarts.
Die besten Projekte zur Engagementstärkung benachteiligter Zielgruppen wurden am 3. November 2009 von einer 5-köpfigen Fachjury bestehend aus Vertreter/-innen aus dem BMFSFJ, der Wissenschaft und Forschung, dem Bereich Integration durch Sport und dem organisierten Kinder- und Jugendsport ermittelt und zur Förderung und Umsetzung als Modellprojekte ausgewählt. Acht Projektträger haben dabei die Jury mit ihren zielstrebigen und gut durchdachten Konzepten überzeugt:
Der Bayerischer Landessportverband e.V. und der Sportkreis Stuttgart e.V. wollen benachteiligte junge Menschen insbesondere mit zielgruppengerechten und modifizierten Qualifizierungsmaßnahmen und Integrationsmodulen in die Sportvereine und deren Arbeit integrieren. Die Sportvereine TV 1861 Rottenburg e.V. und TSG Bergedorf von 1860 e.V. sowie die Thüringer Sportjugend wollen die Zielgruppe vor allem über zeit- und jugendgerechte, offene Sportangebote und Möglichkeiten der Selbstverwaltung zum Engagement motivieren. Ziel der Hamburger Sportjugend ist es, insbesondere schwer vermittelbaren und arbeitslosen Jugendlichen durch eine spezifische Vorqualifikation den Zugang zum Freiwilligen Sozialen Jahr im Sport zu ermöglichen. Die DITIB – der Dachverband Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. – möchte muslimische junge Frauen zu Übungsleiterinnen und Rettungsschwimmerinnen ausbilden. Damit sollen erstmals zusammen mit einheimischen Übungsleiterinnen „gemischte“ Sport- und Schwimmkurse in Sportvereinen und über die DITIB anbieten und somit die interkulturelle Öffnung und die Vernetzung der Sport- und Migrantenorganisationen vorantreiben. Ziel von Special Olympics Deutschland e.V. ist es, geistig behinderte junge Sportler/innen erstmals als aktive Helfer und Mitgestalter bei Sportgroßveranstaltungen einzubinden und sie so zum weiterführenden Engagement in den Sportvereinen und –verbänden zu motivieren um so die Wahrnehmung von deren Engagement in der Öffentlichkeit zu stärken.
In der Auftaktveranstaltung, die für die beteiligten Akteure am 04. Februar 2010 in Frankfurt am Main stattfand, wurden die ausgewählten Projektträger durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Deutsche Sportjugend offiziell begrüßt und gemeinsam der Startschuss für die Umsetzung der Modellprojekte gegeben.
Die Veranstaltung, die dem ersten Kennenlernen und dem Austausch untereinander sowie dem Festlegen von gemeinsamen Zielen diente, wurde von allen Beteiligten als ein sehr gelungener und vor allem richtungweisender Auftakt empfunden. „Wir freuen uns, unsere Ideen jetzt in die Tat umsetzen zu können und sind gespannt auf die Ergebnisse, die wir im Projekt und mit der Unterstützung der Deutschen Sportjugend sowie der angeschlossenen wissenschaftlichen Begleitung erzielen“, berichtet Norbert Vollmer vom TV Rottenburg. „Das Auftakttreffen hat uns in unserem Konzept bestärkt und wir gehen mit klaren Zielen vor Augen an die Umsetzung unseres Projektes“, ergänzt Anne Michaelsen von der Hamburger Sportjugend.
Monika Reinhard, Vertreterin des BMFSFJ, gratuliert den Projektträgern: „Sie haben die Jury mit Ihren tollen Ideen und Konzepten überzeugt. Bereits die Einreichung von so vielen guten Ideen im Förderwettbewerb verdeutlicht das bereits bestehende hohe Engagement im Jugendsport. Es zeigt einmal mehr, dass Sport ein Generalschlüssel für die Integration benachteiligter junger Menschen ist. Daher freuen wir uns, Sportvereine und Organisationen in ihrem Engagement unterstützen zu können.“
Die Modellprojekte werden in einer bundesweiten Datenbank veröffentlicht, die Ergebnisse auf einer Fachtagung im Dezember 2011 vorgestellt.
Das Projekt JETST! – Junges Engagement im Sport ist Teil der Initiative ZivilEngagement „Miteinander – füreinander“ und wird vom Bundesjugendministerium gefördert.
Die Deutsche Sportjugend ist die größte Jugendorganisation in Europa und vertritt die Interessen von 9,5 Millionen Kindern und Jugendlichen in Sportvereinen.
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Verfasste den zweiten Sportentwicklungsbericht: Prof. Dr. Christoph Breuer (Quelle: dosb.de) |
Im zweiten Sportentwicklungsbericht wird der Integration von Migranten im Sport wachsende Bedeutung für das Gemeinwohl zugemessen. Die aktuelle „Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland“ wurde vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft, dem Deutschen Olympischen Sportbund und den Landessportbünden in Auftrag gegeben. Die Sportwissenschaftler um Prof. Dr. Christoph Breuer konnten für die Studie auf Daten von 13.000 Onlinebefragungen von Vereinen zurückgreifen. Die aktuelle „Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland“ wurde vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft, dem Deutschen Olympischen Sportbund und den Landessportbünden in Auftrag gegeben. Die Sportwissenschaftler um Prof. Dr. Christoph Breuer konnten für die Studie auf Daten von 13.000 Onlinebefragungen von Vereinen zurückgreifen.
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Ursula von der Leyen |
Bundesfamilienministerium fördert freiwilliges Engagement im Jugendsport mit 900.000 Euro
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Deutsche Sportjugend (dsj) unterstützen Jugendliche mit Migrationshintergrund und benachteiligte junge Menschen, die sich ehrenamtlich im Sport engagieren. Bis zum 15. September 2009 können sich Sportvereine und -verbände sowie Migrantenorganisationen um den dsj-Förderwettbewerb JETST bewerben. Gesucht werden pfiffige neue Ideen, die benachteiligte junge Menschen für ein freiwilliges Engagement im Sport begeistern. Die besten Einfälle werden als Best-Practice-Modelle in die Tat umgesetzt und in einer bundesweiten Datenbank veröffentlicht. Die einzelnen Projekte werden zwei Jahre lang mit bis zu 60.000 Euro unterstützt. „JETST! – Junges Engagement im Sport“, ein Projekt der Deutschen Sportjugend, ist Teil der Initiative ZivilEngagement „Miteinander – füreinander“ und wird mit 900.000 Euro vom Bundesjugendministerium gefördert.
Der dsj-Förderwettbewerb JETST! ist am 01. Juli 2009 gestartet.
Interessierte Sportvereine, DOSB-/dsj-Mitgliedsorganisationen, deren Untergliederungen sowie Migranten(selbst-)organisationen können sich ab sofort online über das Bewerbungsformular bewerben. Gesucht werden innovative und vielfältige Projekt -vorschläge zur Engagementförderung von benachteiligten jungen Menschen im Sport, die als Best-Practice-Modelle für den Förderzeitraum von zwei Jahren umgesetzt, ausgewertet und veröffentlicht werden.
Der dsj-Förderwettbewerb JETST! wird von der Deutschen Sportjugend im Rahmen ihres neuen Projektes JETST! - Junges Engagement im Sport, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), ausgeschrieben. „Ziel des Projektes ist es, zukünftig noch stärker tragende Strukturen und geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, um junge Menschen aus allen Schichten zu erreichen und nachhaltig zielgruppenspezifische Zugänge zum Engagement im Kinder- und Jugendsport zu eröffnen“, verdeutlicht Grit Sonntag, zuständiges dsj-Vorstandsmitglied.
Bewerbungsschluss für den dsj-Förderwettbewerb JETST! ist der 15. September 2009. Die dsj fördert die Modellprojekte mit Mitteln in Höhe bis zu 60.000,- Euro pro Projekt und steht darüber hinaus bei der Projektumsetzung beratend und unterstützend zur Seite.
Weiterführende Informationen zum dsj-Förderwettbewerb JETST! finden Sie hier.
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Prof. Dr. Sebastian Braun |
23 Millionen der über 14-Jährigen Personen in Deutschland gehen einem freiwilligen bürgerschaftlichen Engagement nach. Das sind rund 36 Prozent der Bevölkerung. Der organisierte Sport ist das Hauptfeld ehrenamtlicher Tätigkeit. Prof. Dr. Sebastian Braun, Leiter des Forschungszentrums für Bürgerschaftliches Engagement an der Humboldt-Universität zu Berlin, spricht im Interview über die Bedeutung, den Wandel und die Zukunft des Ehrenamtes.
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Zu Beginn des Jahres 2009 ist das neue Projekt der Deutschen Sportjugend (dsj) JETST! – Junges Engagement im Sport, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gestartet. Eingebettet in den Kontext der Initiative ZivilEngagement „Miteinander – füreinander“ des BMFSFJ ist es Ziel des Projektes, benachteiligte junge Menschen für ein Engagement im Sport zu begeistern sowie Zugänge zu bestehenden aber auch neuen Engagementformen für bislang eher unterrepräsentierte Zielgruppe zu eröffnen und auszubauen.
Während der dreijährigen Modellphase wird die Deutsche Sportjugend ein Informations- und Serviceportal inklusive einer Projektdatenbank mit bestehenden Projekten einrichten und darüber hinaus einen Förderwettbewerb zur Initiierung neuer Projekte für benachteiligte junge Menschen starten. Ziel ist es, die durch JETST! erzielten Erkenntnisse über funktionierende neue Zugänge zu Engagement nachhaltig zu institutionalisieren, wissenschaftlich zu begleiten und zu veröffentlichen.
Nähere Informationen zu JETST! gibt es bei der Deutschen Sportjugend von Kristin Anlauf, Tel. 069 -6700-281, E-Mail: anlauf(at)dsj.de und Kathrin Rehberg, Tel. 069-6700-269, E-Mail: rehberg(at)dsj.de.