JETST! Junges Engagement im Sport

„JETST! – Junges Engagement im Sport“ war ein Projekt, mit dem sich die dsj in den Jahren 2009 bis 2011 für die Engagementförderung junger Menschen mit erschwerten Zugangsbedingungen zum Sport eingesetzt und zur Gewährleistung von Bildungs- und Chancengerechtigkeit beigetragen hat.

Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen war es das Projektziel, chancengerechte Zugänge zum Engagement im Sport für Jugendliche und junge Erwachsene unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion oder Kultur zu eröffnen. In diesem Zusammenhang sollten bislang weniger erreichte Zielgruppen durch innovative und attraktive Angebote zum bürgerschaftlichen Engagement motiviert und nachhaltige Netzwerke, Strukturen und Rahmenbedingungen für eine zielgruppengerechte Engagementkultur im Sport geschaffen werden.

Im Mittelpunkt des Projektes JETST! standen acht Modell-Projekte zur Engagementstärkung benachteiligter Zielgruppen, die durch eine fünfköpfige Fachjury ausgewählt wurden und in einem Förderzeitraum von zwei Jahren als Best-Practice-Modelle umgesetzt wurden.

Das Projekt JETST! wurde wissenschaftlich vom Institut für Sozialarbeit u. Sozialpädagogik (ISS) in Kooperation mit der Führungs-Akademie des DOSB begleitet. Aufgabe der Projektevaluation war es, die Umsetzung und Effekte der Modellprojekte zu evaluieren und den aktuellen themenbezogenen Forschungsstand zu analysieren, um Erkenntnisse über funktionierende Zugänge zum Engagement im Sport für junge Menschen mit erschwerten Zugangsbedingungen zu gewinnen.

Die Veröffentlichung der Projektergebnisse fand auf Fachtagungen statt, dazu wurden Entscheidungs- und Arbeitshilfen erstellt, u.a. "11 Handlungsemfpehlungen zur Gewinnung junger Menschen mit erschwerten Zugangsbedingungen zum Engagement in Sportvereinen und Sportverbänden aus der Evaluation im Projekt JETST!".

Begleitet wurde das Projekt auch durch die AG "Junges Engagement" der Deutschen Sportjugend, die durch Beratung und aktive Mitarbeit Projektbausteine mitgestaltete.

JETST! war Teil der Initiative ZivilEngagement „Miteinander – füreinander“ der Bundesregierung und wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.